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Mittwoch, 12. August 2015

Über Erträge und Nützlinge im Garten

 

Hallo Ihr Lieben,

in den letzten Wochen hat sich im Garten einiges getan. Obwohl es oft geregnet hat, sind die ersten Erträge des Gemüses wirklich ansehnlich.

Jeden Tag wird mindestens eine Schüssel voll geerntet, das meiste natürlich für unseren kleinen "räusper" Hasen. Somit ist es immer tagfrisch, nach Bedarf geerntet und BIO, aber dazu später mehr.

Die Zucchini sind sehr wohlschmeckend, ohne Kratzer und nicht wässrich oder hohl von innen.

Ein Tip für sauberes ernten, immer ein Flies vorher auf dem Land auslegen, ein kleines Stück einschneiden und die Jungpflanze einpflanzen, viel und oft wässern und nach einigen Wochen mit einem Pflanzstab stützen. So liegen die Früchte nie im Dreck und die Schnecken habens auch schwerer.

Unser Hase liiiiiebt das Kraut vom Fenchel... ich befürchte aber das die Knolle später verschmäht wird, mal sehen...

Kleine, feine Kohlrabi, eine zweite Erntereihe einige Wochen später sähen, dann hat man immer durchgängig etwas zu ernten und nicht Massen, die einem nach einer Woche aus den Ohren rauskommen.

Ab ins Beet... Erdbeeren rechtzeitig abdecken, da die Vögel auch schon unreife Früchte ernten wollen, leider hatten wir trotzdem nicht viel von den Erdbeeren, da die nervigen Wespen und Bienen auch gefallen daran gefunden haben...also nächstes Jahr ein feinmascheriges Netz kaufen.

Unsere Raupe Nimmersatt... sie frisst das Kohlrabiblatt genau wie eine Raupe, nom nom nom.

 

Unsere Möhren sehen zwar lustig aus, aber ich weiß auch was ich falsch gemacht habe: ich habe im April und Mai Möhren vorgezogen, als sie ca. 2 cm groß waren, hab ich sie in kleinen Büscheln ins Land gesetzt, weil eine Einzelsetzung nicht möglich war... und das passiert mir nicht nochmal, einfach bis Juni warten und direkt ins Beet sähen... aber lustig sehen sie trotzdem aus und schmecken natürlich auch.

...wie ein umschlungenes Liebespaar, mit viel Fantasie

 

Im April und Mai hatten einige Pflanzen wie Mangold und Kapuzinerkresse Hochsaison für Blattläuse, grrrrrrr! Schnelle Hilfe musste her, aber Gift spritzen kam nicht in Frage, da es ja zum essen sein sollte. Im Internet wurde ich schnell fündig: Marienkäfer-Larven.... Jaaaa, hab ich früher auch nie gehört, aber die Larven sind hungrig, seeeeeehr hungrig, im Larvenstadium fressen sie 150 Läuse am Tag, als ausgewachsener Marienkäfer nur noch 50.

Man verteile die Larven in die Papiertütchen und hänge diese mit einer Wäscheklammer oder ähnlichem an die betroffenen Pflanzen. Am besten höngt man sie waagerecht auf, damit sue bei Regen nicht darin ersaufen.

Kalle, Bolle und Co. können also richtig reinhauen...

Zur Fotodemonstration hat ein Glückskind ein Läusebuffet bekommen, er hat zwar erst einmal drei Runden um das Blattteil gedreht, aber auch ein blinder Marienkäfer findet mal eine Laus...

Jetzt weiß ich auch wie kleine Marienkäferbabies aussehen - und Ihr auch...

Liebe Grüße aus dem Garten und falls jemand Zucchini mag, kann er sich gerne melden...ich hätte immer ein paar abzugeben, natürlich Bio.

XOXO

Tanja

 

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wunderbar, inspirierendes Lied...